Netzwerk Migrantenunternehmen
Ziel: Sensibilisierung von Entscheidungsträgern in Migrantenunternehmen für das Thema interkulturelle Öffnung.
Das Transferprojekt Sektorales Netzwerk Migrantenunternehmen ist bundesweit und branchenübergreifend aktiv. Die Hauptaufgabe liegt in der Vermittlung von Informationen und in der Beratung von Akteuren in Industriebetrieben und KMU´s türkischstämmiger UnternehmerInnen zur interkulturellen Orientierung der Organisations- und Personalentwicklung. Das Ziel ist es die BetriebsinhaberInnen mit türkischem Migrationshintergrund in Deutschland für berufliche Qualifizierung und Personalentwicklung zu sensibilisieren. Dies wird durch gezielte Ansprache von Betrieben, Information und Beratung erreicht. Durch die Gewinnung neuer Unternehmen wird ein regelmäßig aktueller Zugang zur Migranten-Community ermöglicht.
Was versteht man unter interkultureller Öffnung?
Interkulturelle Öffnung ist die strategische Umsetzung der interkulturellen Orientierung, der Anpassung von verschiedenen Unternehmen und Institutionen an die sich durch Zuwanderung verändernde Gesellschaft. Dabei steht die gesellschaftliche und wirtschaftliche Anerkennung sowie Wertschätzung der Kompetenzen der Bevölkerung mit Migrationshintergrund im Vordergrund. Die Umsetzung der interkulturellen Orientierung erfolgt durch die interkulturelle Öffnung. Diese ist eine Strategie zur Förderung eines konstruktiven Umgangs mit vielfältigem Personal, Kundengruppen und Geschäftspartnern. Der Begriff bezeichnet die interkulturelle Ausrichtung eines Unternehmens, einer Einrichtung oder Organisation. Dabei werden verschiedene Bereiche beeinflusst, so zum Beispiel der strukturelle Aufbau, der organisatorische Ablauf und die einzelnen Arbeitsprozesse (Handschuck, Sabine/ Schröer, Hubertus (2002)).
Kompetenzzentrum Pro Qualifizierung - Interkulturelle Öffnung
Aufgabe des Kompetenzzentrums ist es, die berufliche Integration von erwachsenen Migrantinnen und Migranten zu starken und das Handlungsfeld Interkulturelle Öffnung zu koordinieren. Eine Aufgabe, die Pro Qualifizierung im bundesweiten Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) umsetzt. Der Schwerpunkt besteht vor allem darin, interkulturelle Öffnungsprozesse und berufliche Integrationskonzepte zu fordern, um eine bessere berufliche
Integration von Migrantinnen und Migranten zu ermöglichen. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Netzes „Integration durch Qualifizierung“ vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).
Kontakt:
ATİAD e.V. - Verband Türkischer Unternehmer und Industrieller in Europa
Wiesenstr. 21
D- 40549 Düsseldorf
Tel.: (0211) 50 21 21







